Hypnose
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Hypnose - Kurz & Knapp ...

Geschichte der Hypnose ...

Hypnosetechniken ...

Wie fühlt sich Trance an?

                                                                                                                                                                                                

Hypnose - Kurz & Knapp

Hypnose wird definiert als ein Bewusstseinszustand, in dem die logisch-analytischen Kräfte reduziert und die tieferen Ebenen des Unterbewusstseins aktiviert werden, das zur Selbstheilung genutzt wird. Eine Hypnotische Trance ist ein Zustand der gelenkten Aufmerksamkeit, in dem Sie weder wach sind noch schlafen. Ausreichend tief entspannte Menschen sind offen für Suggestionen, die Ängste oder Schmerzen lindern, Blockaden lösen, eine Zielerreichung ermöglichen, etc. In Hypnose nehmen Sie vielleicht ihre Umwelt nicht wahr, nehmen jedoch vom Hypnotiseur angebotene Reize sehr genau wahr.

Tranzezustände
Die verschiedenen Ebenen des Bewusstseins reichen von Stadien absoluter Wachheit bis hin zum Schlaf. Dazwischen liegen Tagträume, leichte Trance und tiefe Trance. Es gibt keine festen Grenzen zwischen diesen Ebenen. Wenn Sie z.B. im wachen Zustand laufen, ist das real; wenn Sie tagträumen, denken Sie ans laufen; in einer leichten Trance, stellen Sie sich vor, Sie laufen, und in einer tiefen Trance fühlen Sie körperlich, wie Sie laufen. Im Schlaf, wenn Sie träumen, kommt ihnen der Lauf in jeder Hinsicht real vor.
Eine Art von Trancezustand ist fast allen Menschen vertraut: Es handelt sich um die Erfahrung, die man macht, wenn man tagträumt oder intensiv in ein Buch oder einen Film vertieft ist.
Viele setzten im Alltag hypnotische Techniken ein, ohne daran zu denken: Ärzte, Verkäufer, Werbedesigner und Zauberkünstler arbeiten oft mit Suggestion, Ablenkung, Entspannung und Visualisierung, ohne dass ihr Gegenüber sich dessen bewusst ist. Dasselbe passiert, wenn Mütter die Wehwehchen ihrer Kleinen "heile pusten".

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Geschichte der Hypnose

Die Nutzung von Hypnose reicht inzwischen auf eine tausendjährige Tradition zurück. Insbesondere die Nutzung von Trance hat bereits sehr früh Eingang gefunden. Die alten hinduistischen Praktiken der Fakire können bis ins zweite Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung zurückverfolgt werden. Schon ca. 1500 Jahre vor unserer Zeitrechnung wird die Hypnose in Schriften aus dem antiken Ägypten erwähnt. In der Antike bis zum Mittelalter wurde die heilende Wirkung von Hypnose häufig einer übermenschlichen Kraft zugeschrieben. Hypnose erschien mystisch und spirituell.

Im 17. Jahrhundert wurde der Arzt Franz Anton Mesmer dadurch bekannt, dass er mit seinem "Animalischen-Magnetismus" eine vermeintliche Heilung herbeiführen konnte. In spektakulärem Umfang wurde seine Methode Gegenstand von vielerlei Untersuchungen. Eine Kommission erklärte damals dennoch sein Verfahren für wertlos, da die erzielten Heilungen lediglich das Resultat der menschlichen Vorstellungskraft seien. Diese aber ist nach heutigem Wissen wichtiger Grundsatz für erfolgreiche Hypnose. Ebenso werden heute die Mesmerschen-Streichungen vielfach zur Entspannung und erfolgreich zur Hypnoseeinleitung eingesetzt.

Jean Martin Charcot (1825-1893) wurde bekannt als französischer Psychiater und Hypnotiseur. Berühmtheit erlangte er auch, als er hysterische Anfälle unter Hypnose demonstrierte. Er war der Meinung, dass der Zustand der Hypnose, den Charcot für eine auslösbare künstliche Neurose hielt, nur hysterischen Menschen gelingt. Die Empfänglichkeit für Hypnose wurde von ihm als ein hysterisches Symptom bewertet. Der berühmteste Schüler von Charcot war Sigmund Freud.

In Deutschland entwickelte Johannes Heinrich Schultz (1884 - 1970) das Autogene Training, das als eine formelhafte Methode der Selbsthypnose bezeichnet werden kann. Ca. 1950 nahm die Bedeutung der Hypnose im klinischen Bereich der englischsprachigen Länder wieder zu. Der amerikanische Arzt und Psychiater Milton H. Erickson (1901 - 1980) gilt für viele als Vater der modernen Hypnotherapie. Er war maßgeblich an der offiziellen Anerkennung der Hypnose als Therapieform beteiligt. Erickson nutzte meist indirekte Suggestionen für die kooperative Hypnotherapie. Dabei nutzte er sehr oft Metaphern die es ermöglichten, indirekt über das Thema und über Lösungswege zu reden. Oft schaffte er, allein durch das Erzählen von Geschichten, dass seine Klienten in Trance gingen und die gewünschten Veränderungen und Heilungen erschienen dann wie Wunder.

Heute sind durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse und die Verknüpfung verschiedener Hypnoselehren vielfältige Ansätze für Hypnose und Hypnotherapien entstanden.

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Hypnosetechniken

Für die meisten Hypnosetechniken benötigen Sie die Anleitung eines ausgebildeten Hypnotiseurs. Es gibt aber Ausnahmen von dieser Regel. Entspannungs- und Visualisierungsübungen sind Hypnosetechniken, die Sie sich selbst beibringen und mit Erfolg zu Hause nutzen können.

Atem- und Muskelentspannungsübungen
einfache Atem- und Muskelentspannungsübungen, die Sie selbst erlernen können, mindern psychische und körperliche Auswirkungen von Stress. Zu ihren positiven physiologischen Wirkungen gehören Blutdrucksenkung, Verringerung der Herzfrequenz und ein niedriger Stresshormonlevel. Die Entspannung verlangsamt die Atmung, entspannt die Muskeln, verbessert die Verdauung, stärkt das Immunsystem und macht so weniger krankheitsanfällig.
Meditation oder Progressive Muskelentspannung sind geeignete Techniken.

Visualisierung und Selbstverwirklichung
Visualisierung ist eine Technik, die die Vorstellungskraft nutzt. Sie hilft Menschen, Stress zu bewältigen, ihr Potenzial auszuschöpfen und die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers bei Krankheiten anzuregen. Visualisierung ähnelt dem Träumen, mit dem Unterschied, dass man sich bewusst wohltuende Bilder vorstellt. Die Methode beruht auf der Vorstellung von der Einheit von Körper, Geist und Seele. Gedanken können sowohl den Körper als auch die Psyche beeinflussen.

In Trance zum Ziel gelangen
Schon der hypnotische Zustand an sich ist sehr entspannend für Menschen, die sonst unter großer Anspannung stehen. Hypnose kann eine willkommene Rückzugsmöglichkeit von Belastungen sein. Wenn Sorgen, Schmerzen oder negative Gedanken beiseite rücken, können Sie ihre Aufmerksamkeit auf positive Suggestionen richten, die der Hypnotiseur vorgibt. Dahinter steckt die Vorstellung, konstruktive Ideen anstelle der schädlichen im Unterbewusstsein zu verankern. Die neuen Muster verändern das Verhalten oder veranlassen eine bestimmte Wirkung oder Handlung.
In Trance können Personen dahin geführt werden, ihre Fähigkeiten zu erkennen, sich vom Hypnotiseur leiten zu lassen um Probleme aus anderen Perspektiven zu sehen und hilfreiche Einblicke in vergangene und mögliche zukünftige Verhaltensweisen zu bekommen. Ziel ist, im Unterbewusstsein "einzupflanzen", was das Bewusstsein als richtig erkannt hat. Auch mit Visualisierungen kann die Fähigkeit verstärkt werden, die gewünschten Veränderungen vorzunehmen.
Mit Regression werden in der Hypnose die Wurzeln eines Problems im Unterbewusstsein aufgedeckt. Durch die Rückführung in die Vergangenheit und die damals erlebten Gefühle kann man seine Haltung in eine positive Deutung seiner Erfahrungen umwandeln.

Posthypnotische Suggestion
Posthypnotische Suggestionen sind Suggestionen, die zu einem späteren Zeitpunkt, nach der Hypnosesitzung, wirksam werden. Sie helfen dem Menschen, die  gewünschte Änderung des Verhaltens zu realisieren. Normalerweise werden sie in der Form: "wenn A eintritt, dann werden Sie B tun", gegeben.

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Wie fühlt sich Trance an?

In eine Trance einzutauchen, ist vergleichbar mit dem Gefühl, das man kurz vor dem einschlafen hat, wenn man vom Wachzustand in den Schlaf hinüber wechselt. Die meisten Menschen fühlen sich während der Hypnose angenehm entspannt, und gleichzeitig geistig wach. Einige vergleichen es mit einer Meditation, andere mit dem gelösten Befinden nach einer Massage. Jeder Mensch erlebt die Trance auf unterschiedliche Weise. Physiologische Wirkungen des Trancezustandes sind z.B. Veränderungen bei Muskelspannung, Herzschlag, Sauerstoffverbrauch, Blutzirkulation und Hauttemperatur.

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